Wie ich ein Bauwerk untersuche.
Eine Fachberatung ist nur so gut wie die Methode dahinter. Meine Untersuchung folgt einem festen, nachvollziehbaren Ablauf — vom verorteten Schadensbild bis zur begründeten Empfehlung — und ihrer Absicherung am Objekt.
Schadenskartierung
Jeder Schaden wird lagegetreu in maßstäbliche Planvorlagen eingetragen und nach Kategorien geordnet — Absandung, Rissbildung, Krustenbildung, Materialverlust. So ist der Schadensumfang nicht nur beschrieben, sondern verortet und mengenmäßig fassbar.
Fotodokumentation
Der Bauzustand wird systematisch festgehalten — Übersicht, Detail, Referenz. Jedes Schadensbild ist einem Ort am Bauwerk zugeordnet und bleibt später nachvollziehbar.
Materialbestimmung
Gestein und Mörtel werden bestimmt; wo nötig, werden Proben entnommen und akkreditierte Laboranalysen koordiniert — Druckfestigkeit, Bindemittel, Salzbelastung. Materialgerechte Sanierung setzt voraus, das vorhandene Material zu kennen.
Bewertung
Aus Kartierung, Dokumentation und Materialbefund werden die Schadensursachen abgeleitet und der Bauzustand fachlich bewertet — nicht das Symptom, sondern die Ursache.
Restaurierungsempfehlung
Auf dieser Grundlage entsteht eine begründete Empfehlung geeigneter Maßnahmen — materialgerecht und denkmalpflegerisch abgestimmt, mit Rationale, warum welches Verfahren und welches Material.
Musterfläche
Wo es zählt, bleibt die Empfehlung nicht Theorie. Das vorgeschlagene Verfahren kann ich an einer Musterfläche selbst ausführen und prüfen — bevor es in die Ausschreibung geht. So wird aus einem Konzept auf Papier ein am Bauwerk belegtes Ergebnis. Die Ausführung des Gesamtprojekts vergeben Sie unabhängig davon, an wen Sie möchten.
Jeder Schritt baut auf dem vorigen auf. Das Ergebnis ist keine Meinung, sondern eine belegte Grundlage — überprüfbar für Planer, Ausführende und Denkmalbehörden.
Wie das an einem konkreten Objekt aussieht, zeigen die Referenzen.
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